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Daniel Wilde - Der Horror und Ich

Daniel Wilde - Der Horror und Ich

21. September 2019

Der Autor Daniel Wilde ist ein langjähriger Stammkunde in unserer Druckerei und hat sich bereit erklärt, einen Blogbeitrag zu schreiben. Wer er ist, was seine Werke ausmacht und welche Erfahrungen er mit unserer Druckerei gesammelt hat, erfahren Sie hier.

Über mich

Daniel Wilde bei bis500druck

Mein Name ist Daniel Wilde. Vor 46 Jahren wurde ich in Berlin Pankow geboren. Gute 30 Jahre hielt es mich in Berlin, doch dann drehte ich dem Stress der Großstadt den Rücken zu und zog samt Familie aufs Land, ins brandenburgische Schwerin. Gelernt habe ich den Beruf Kraftfahrer, was damals ein toller Job war. Heute bin ich immer noch Kraftfahrer und ja, es könnte toller sein.

Wie ich zum Schreiben kam, das ist schon eine seltsame Sache. Zum gleichen Zeitpunkt als mein erster Sohn geboren wurde, überlegte ich, wie wohl der perfekte und genialste Horrorfilm aussehen würde. Damals ließ Hollywood nicht gerade viel Gutes auf der Leinwand erscheinen. Die Situation der Geburt, all die Emotionen und Gefühle, die damit verbunden waren, ließen meinen Gedanken plötzlich freien Lauf. Ja, sie stapelten sich in meinem Kopf. Wieso auch immer, aber ich nahm mir einen Stift und Papier und schrieb los. Binnen kürzester Zeit, hatte ich drei Schreibblöcke voll und somit das Storyboard zum ersten Buch „Gezeiten des Bösen“. Der Eine oder Andere sagt, dass sich meine ersten beiden Bücher ein wenig wie Drehbücher lesen. Das mag gut sein.

Horror und Psyche

Daniel Wilde bei bis500druck

„Horror und Psyche Band 2“ entstand 2018 und ist der zweite Teil von eigentlich drei geplanten Horror und Psyche Büchern. Mit „Horror und Psyche“ gelang mir etwas Geniales. Als ich merkte, dass ich mit dem Schreiben meinen Kopf von umherirrenden Geschichten und fantastischen Gedanken befreien konnte, versuchte ich etwas Besonderes. Dazu tauchte ich tief in meine Gedankenwelt und drang zu meiner Vergangenheit hinab, in die dunkle Epoche meiner Kindheit und Jugend. Nun versuchte ich die plagenden Gedanken, die permanent meine Psyche belasteten mit meinen geheimsten Erinnerungen zu vereinen und erbaute dafür exzellente kleine Horrorszenarien. Daraus entstanden die verschiedensten und kuriosesten Geschichten, die mit realen Ereignissen verbunden sind. Natürlich ist das Buch nur für Erwachsene, auch wenn ich teilweise aus der Kind-Perspektive schreibe. Der Horror und Grusel im Inhalt geht schon heftig auf die Psyche. „Horror und Psyche“ ist ein Muss für diejenigen, die gerne gruselige Geschichten lesen und ab und zu in dunkle Fantasien und Abgründe anderer schauen. Schockierend wird es dann aber, wenn der Leser versucht darüber nachzudenken, was das Wahre, das Reale an den Geschichten sein mag. An diesem Punkt habe ich den Leser gebannt. Das, finde ich, macht den wahren Horror in Büchern aus. Sich seinen Ängsten zu stellen und um die Träume zu kämpfen, die einem viel wert sind. Aber ich möchte dem Leser noch mehr bieten und es erwarten ihn verschiedenste Welten, seltsame Kreaturen und unfassbare Handlungen. Ja vielleicht denkt der Leser sogar darüber nach, wie schön er es doch in seinem wahren Leben hat.

Wie ich schreibe

Bei mir ist jedes Buch anders, jedes hat seine eigene Geschichte und Charaktere. Eine gute Story braut sich in meinem Kopf zusammen, wenn sich unendlich viele Szenen stapeln und zu einer interessanten Idee zusammenschmelzen. Irgendwann ist es dann soweit, dass ich alles aus meinem Kopf raus haben muss. Dann setze ich mich spontan in mein Wohnzimmer und schreibe die Blöcke voll. Ist das Storyboard fertig, setze ich die Geschichte um und schreibe auf dem Laptop weiter. Beim Schreiben gibt es keinen Plan, kein Zeitfenster und kein Schreiben auf Bestellung. Ich tauche in eine andere Welt ein und lasse den Szenen vor meinen Augen ihren freien Lauf.

Leider lässt mir der Alltag oft nicht viel Zeit zum Schreiben. Zum Lesen komme ich schon gar nicht. Vielleicht auch besser so, denn ich hätte Bedenken, dass ich Ideen oder Stile unbewusst übernehmen könnte.

Im Sumpf des Bösen

Das Buch „Im Sumpf des Bösen“ mag ich von meinen eigenen am liebsten. Dieser Horrorthriller hat es in sich. Die Geschichte beginnt zur Nachkriegszeit in Berlin. In den Wirren von Tod, Hunger und Armut, erlebt der Leser die Geburtsstunde des puren Bösen in Form eines Fleischergesellen. Er wurde einst von der Fleischers Familie und zudem misshandelt, was jeder fürchtet, eine wahnsinnige Bestie. Das Böse wächst in einem Altberliner Keller auf und wuchert im Laufe der Handlung bis ins heutige New York, wo sich zwei Serienmörder ein gigantisch blutiges Duell liefern. Ein junger Agent nimmt den Kampf gegen die Beiden auf und verliert dabei alles. Mit allen Mitteln versucht er sich aus dem Sumpf des Bösen zu befreien, um doch noch den Kampf zu gewinnen. Da wendet sich das Blatt erneut. Er muss nach Deutschland, genauer gesagt nach Berlin, um dort mit einer neuen Kollegin gegen die beiden Serienmörder vorzugehen. Diese haben sich im Schatten der Großstadt ihren neuen Spielplatz errichtet. Eine Jagd beginnt. Zu verlieren hat der junge Agent nichts mehr, außer seinem Leben. Als er zu den Wurzeln des Bösen vordringt und Augenzeuge früherer düsterer Geschichte wird, zweifelt er sogar daran, heil aus dem Irrsinn zu entfliehen.

Dazu fällt mir mein Lieblingszitat ein, „Die Zukunft ist der perfekte Spiegel deiner Vergangenheit. Darum achte stets darauf, wie du deine Gegenwart gestaltest.“

Blick in die Zukunft

Mein Ziel ist es, irgendwann einmal 10 selbstgeschriebene Bücher in meinem Regal stehen zu haben. Es ist ein Hobby, doch manchmal ist es sehr anstrengend, zeitaufreibend und kostenintensiv. Aber ich schreibe gerne und es befreit meinen Geist. Ja, es entspannt auch hin und wieder ungemein. Meistens sitze ich dabei in einer Ecke unseres Wohnzimmers, nachts, wenn alle schlafen und lasse die Tastatur des Laptops glühen.

Im Augenblick schreibe ich einen neuen Horrorthriller, der mich enorm an meine Grenzen treibt. Parallel dazu überarbeite ich ein Kinder- und Jugendbuch, das ich fast fertig habe. Es ist mein erstes Kinderbuch und mal was anderes. Ich habe es für meinen großen Sohn, er ist 11 Jahre alt, geschrieben. Es war sein Wunsch und den konnte ich ihm nicht abschlagen. Entstanden ist eine Abenteuer-Fantasiegeschichte, in der ein paar Heimkinder durch Raum und Zeit reisen. Dabei müssen sie einen rätselhaften Fall lösen. Die Spur führt die Kinder zu dem Indianer-Zirkus, der in der Gemeinde seine Zelte aufgeschlagen hat. Neben irrwitzigen Welten müssen die Kids mit Fantasiewesen eine Lösung für das große Rätsel finden. Das Buch wird definitiv dieses Jahr noch erscheinen. Das Cover ist bereits gestaltet. Für den Druck habe ich meine professionelle Druckerei „bis500druck“. Dort habe ich bis jetzt alle meine 7 Bücher in den unterschiedlichsten Auflagen drucken lassen.

Der Weg zu bis500druck

Am Anfang war das gar nicht so einfach, die richtige Druckerei zu finden. Es gibt ja wahnsinnig viele davon. Dennoch unterscheiden sie sich enorm. Egal ob Druckart, Anzahl der Bücher, das Material oder der Preis. Entscheidend ist zusätzlich der Versand, eingeschweißt oder nicht. Es erwies sich auch als sehr schwierig, einen ersten seriösen Kontakt aufzubauen und alle Bestandteile eines ordentlichen Druckes zu verbinden. Oft scheiterte es schon am Angebot, das ungenau, nicht meinen Angaben angemessen oder sehr überteuert war, weil meine Auflage zu klein schien. Aber als Hobbyautor und Selfpublisher kann man nun mal keine riesigen Auflagen in Auftrag geben. Vor allem wenn man gar nicht weiß, wie das Buch ankommt. Irgendwann stieß ich bei meiner Recherche auf die Druckerei „bis500druck“. Alleine der Name suggerierte mir, dass es sich um eine Druckerei mit Kleinstauflagen handelt. Die Internetseite ist klar und übersichtlich aufgebaut. Der Konfigurator gefällt mir am besten. Ich konnte sofort damit beginnen, mein Buch zu gestalten. Nachdem ich fertig war, wusste ich auch gleich, was mich meine Kleinstauflage kosten würde, und ich war begeistert von dem Preis. Wenn ich Fragen hatte, wurden mir diese per Mail sofort beantwortet oder ich rief in der Druckerei an. Ein super Service. Erst als alle Details geklärt waren, habe ich mir den Probedruck zukommen lassen. War der Probedruck in Ordnung, habe ich per Mail den richtigen Druck bestätigt. War ich nicht zufrieden, zum Beispiel mit der Qualität des Covers, haben wir das geändert und es kam ein weiterer Probedruck. Selbst, wenn ein Fehler beim richtigen Druck auftritt, wie zum Beispiel geknitterte Seiten oder leere Blätter mittendrin, wird die Auflage neu gedruckt. Das hat mir gezeigt, dass man „bis500druck“ vertrauen kann. Ich kann mir eine Zusammenarbeit ohne diese Druckerei nicht mehr vorstellen, denn der Druck ist das letzte Kapitel bei der Entstehung eines fertigen Buches. Das i-Tüpfelchen eines langen Weges. Es ist jedes Mal ein berauschendes Erlebnis, sein eigenes Buch in der Hand zu halten. In der Regel arbeite ich eineinhalb bis zwei Jahre an einem Skript. Die Überarbeitung dauert nochmal ein halbes bis dreiviertel Jahr. Das Cover entsteht immer parallel zur Überarbeitung. Ein guter Freund, Matthias Yorks, er ist Grafiker, erarbeitet mit mir zusammen die fantastisch guten Cover. Für das Kinderbuch habe ich sogar einen Künstler gewinnen können, der mir handgemalte Bilder für jedes der 14 Kapitel geschenkt hat. Auch dieses Buch werde ich in Kürze wieder bei „bis500druck“ drucken lassen. Oft werde ich in Foren von anderen Autoren und Selfpublishern gefragt, wo man gut und preiswert Kleinstauflagen drucken kann. Natürlich verweise ich diejenigen sofort zu „bis500druck“, weil ich mit Sicherheit sagen kann, dass sie sich dort in den besten Händen befinden und sehr gut beraten werden. Das Wichtigste ist aber, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Daniel Wilde

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